1990 Gr. Mühl und die Äschen

Wir schreiben das Jahr 1990.

Ein sehr bewegtes Jahr. Die Wendezeit in der DDR nach dem Mauerfall streitet schnell voran. Nelson Mandela wurde freigelassen und markierte den Anfang des Endes der Apartheid. Reinhold Messner durchquerte die Antarktis und die Färöer-Inseln siegen bei einem Fußballländerspiel mit einem historischen 1:0 über Österreich … „Autsch“.

Und wir? Wir machen Urlaub im Mühlviertel nahe dem Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien und genießen die Ruhe und Ausgeglichenheit der Natur.

Natürlich geht es auch ein paar Tage an die Gr. Mühl zum Fliegenfischen. Ein zauberhafter Bach mit zahlreichen Mäandern, der teilweise sehr stark verwachsen über Wiesen und durch Waldstücke fliest.

Man sollte meinen, dass hier die Bachforelle der Leitfisch Nummer eins ist. Doch im Jahr 1990 ist hier tatsächlich die Äsche dominant. Noch dazu in beachtlichen Größen.

40 cm große Äschen kann man hier schon mal überlisten, am besten mit Trockenfliege und der klassischen Red Tag.


An guten Tagen steigen immer wieder schöne Fahnenträgerinnen an die Oberfläche, um sich Anflugnahrung zu schnappen. Top Spots sind die tiefen Kurve oder Einmündungen in tiefe Pools.

Leider ist die Äsche, wie auch an vielen anderen Gewässern, in diesem Abschnitt des Baches fast verschwunden.

Inwelchem Zustand die Gr. Mühl ein paar Jahre später ist, folgt in einem eweiteren Beitrag.

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